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Das Harmonika-Orchester Uhingen ist immer bemüht, seinen Konzertbesuchern etwas Besonderes zu bieten. Dies ist am vergangenen Sonntag den 6.Mai im voll besetzen UDITORIUM bestens gelungen.

Schon die ersten beiden Eröffnungsstücke "Cha-Cha-Lesson" und "Pina Colada", gespielt vom Jugend- und Harmonika-Orchester unter der Leitung von Thomas Bauer verbreitete gute Laune im Publikum. Dass die Nachwuchs-Perkussionisten unter der Leitung von Jürgen Reiß was drauf haben, zeigte sich beim nächsten Stück "Drummers go Latin" von Eric Osterling mit heißen Sambarhythmen, zu denen sich das Erwachsenenorchester hinzu gesellte und begleitete. Mit viel Applaus bedankten sich die Zuhörer bei den Nachwuchsmusikern.

Gut aufgewärmt waren die Spielerinnen und Spieler des Harmonika-Orchester Uhingen jetzt für das anschließende Intermedio von J. Giménez "La Boda de Luis Alonso", das schnelle Finger und höchste Aufmerksamkeit verlangte. Natürlich verbindet man Südamerika auch mit Astor Piazzolla und seinen einzigartigen Tangos nuevo. Unter der Führung von Dirigent Thomas Bauer, der es immer wieder versteht, seine Spieler zu Höchstleistungen anzuspornen und zu motivieren, gelang die musikalische Gestaltung von "Revirado" und "Milonga del ángel", bei dem Solist Achim Esslinger herausragte, dem Orchester besonders gut. Aus der Reihe tanzte allerdings das nächste Werk von Fritz Dobler, die "Werziade II", die aber nicht weniger temperamentvoll war. In absoluter Höchstform zeigte sich das Orchester beim letzten Programmpunkt "Dánzon No.2" von Arturo Márquez und wurde mit riesigem Beifall dafür belohnt. Mit der Zugabe "Copacabana" entließen die Spielerinnen und Spieler ein begeistertes Publikum in die Pause, in der Izabel Cristina Vater und ihr Team von TengoLengo-Brasil zu brasilianischen Cocktails einlud.

Ein besonderes Highlight war natürlich der zweite Konzertteil mit der Kolberg-Steelband unter der Leitung von Peter Lampel, einer Formation, von der es in Deutschland kaum mehr als eine Handvoll gibt. Den Zuhörern, mancher von ihnen genoss noch seinen Cocktail, bot sich ein buntes Bühnenbild und in der nächsten Stunde standen Stücke mit ursprünglichen Rhythmen wie Calypso und Soca mit ihrem karibischen Temperament im Mittelpunkt. Verschiedene Werke wurden von P. Bernhard speziell arrangiert, z.B. der "Reggae Mix" von Steve Wonder und Bob Marley, "Cuentame" von Juan Formell, "Mas Que Nada" von Sergio Mendes oder ganz bekannt "Island in the Sun" von H. Belafonte und L. Burgess. So wurden bekannten Musikstücke völlig neue Facetten verliehen. Mit im musikalischen Gepäck hatte die Band noch "Mambo Mindoro", "Cha Cha Sandwich", "Tijuana Taxi" und "Tobago Jam".

Die Zeit verging wie im Flug und ein begeistertes und zufriedenes Publikum verlangte selbstverständlich noch eine Zugabe, die gerne gewährt wurde.

Autor: Lothar Bargiel, Alemannenstraße 23, 73066 Uhingen
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Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de