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HOU-Familienkonzert „Klang & Clown“
Ein Clown mischt sich ins Konzertgeschehen ein

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Erwachsene und Kinder waren gleichermaßen begeistert. ein Clown zusammen mit dem Harmonika-Orchester Uhingen auf der Bühne.

Das Harmonika-Orchester Uhingen veranstaltete im Mai unter dem Motto „Klang & Clown" zusammen mit Tommy Nube ein Familienkonzert der anderen Art.

Mit der von Dirigent Thomas Bauer vorgenommenen Auswahl an Musikstücken wurde versucht, die „bunte Blumenwiese der Musik" wiederzugeben, um auch Kindern und Jugendlichen die ganze Bandbreite der unterschiedlichen Klangfacetten des Akkordeons näherzubringen.
Dem musikalischen Können der Orchesterspieler wurde das musikalische Unfertige des Clowns gegenübergestellt. Er mischte sich mit seinen beschränkten Mitteln ins musikalische Geschehen ein, reagierte gleichzeitig auf die Musik, brachte dies mit seiner Mimik zum Ausdruck und bildete eine Art Brücke hin zur Musik.
Mit der Ouvertüre zum Singspiel die „Zauberflöte" von W. A. Mozart eröffnete das Orchester das Konzert. Dirigent Thomas Bauer begrüßte zusammen mit Clown Tommy Nube die Gäste aller Altersklassen. Während Thomas Bauer gleichzeitig Kapellmeister und Reiseleiter war, musste der Clown als Dolmetscher die angekündigten Stücke in eine Sprache übersetzen, die jeder verstehen konnte, ganz egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Dick oder Dünn.
Da war von Musikinstrumenten mit Zauberkraft, seltsamen wilden Tieren und zwei verliebten Pärchen die Rede („Zauberflöte), einem Zauberladen „La boutique fantasque" von Rossini, in dem nach Ladenschluss Figuren zum Leben erwachen oder von Musik, die zum Träumen einlädt („Gabriel's Oboe von Ennio Morricone).
Groß und Klein wurden auch eingeladen, die musikalische Reise im swingenden Unterhaltungszug „Chattanooga Choo Choo" fortzusetzen, und mit „Global Animals" von H. Quakernack machten die Zuhörer Bekanntschaft mit einem ägyptischen Flusspferd oder dem kolumbianischen Schreiaffen. Leider war der mongolische Streifenlöwe ausgestorben, was den Clown natürlich sehr traurig machte.
Eine Kostprobe ihres Könnens gab das HOU-Percussionsensemble unter der Leitung von Jürgen Reiß. Auch hier mischte der Clown mit und probierte das eine oder andere Schlagwerk aus, bevor er aufgab und das Feld den Profis überließ. Stürmisch wurde es bei der Polka schnell op. 324 von J. Strauß „Unter Donner und Blitz". Die musikalische Spannung war im Orchester deutlich zu spüren, entlud sich wie ein Blitz und genauso unvorbereitet folgte dann auch der Donner. Mit zwei Kompositionen von Motion Trio „DJ Chicken" und der Zugabe „You Dance" wurden schließlich die musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten des Akkordeons ganz neu definiert, um ohne Hilfsmittel in unerforschte Klanggalaxien vorzudringen.
Alle Mitwirkenden freuten sich, dass diese neue Idee der Musikdarbietung so tollen Anklang gefunden hat und kleine Kinder wie Erwachsene in der Nachmittags-und Abendveranstaltung von Anfang bis zum Schluss fesseln konnte.

Quelle: HI 04/2015
Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de