Akkordeon-Spielring Remshalden-Geradstetten e.V.- Matineekonzert 2014

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Musiker des Akkordeon Spielrings Remshalden-Geradstetten auf der Bühne
Musiker des Akkordeon Spielrings Remshalden-Geradstetten überzeugten bei ihrem Konzert im Festsaal der Grundschule


Es ist dieser Klang! Sobald eines, oder gar mehrere Akkordeons erklingen, wird man von diesem eigenartig leichten Sehnsuchtston berührt, den nur dieses Instrument hervorrufen kann. So auch bei der Herbstunterhaltung des Akkordeon-Spielrings Remshalden-Geradstetten, der mit einem weiten Repertoire sein zahlreiches Publikum im Festsaal der Grundschule begeisterte.

Zwischen forsch-ultramodern und kindlich-romantisch lagen die Stimmungen, mit denen das Schülerorchester unter der Leitung von Silvia Lederer den Abend des Akkordeon-Spielrings Remshalden-Geradstetten eröffnet hat. Da war zuerst das rhythmisch mitreißende „Techno Time" und dann das fliegend-wiegende Lied „Die Biene Maja", beide Stücke mit Bravour und wunderschönen Akkordeon-Sounds vorgetragen!

„Route 66" als treibendes, musikalisches Mini-Road-Movie

Der folgende Auftritt des aparten Doppelquartetts hielt ganz und gar, was eingangs versprochen wurde. Nämlich „ein Programm, das swingt und groovt und auch mal dramatisch ist". Mit sehr zarten Klängen hob dabei das Thema aus dem Musical „New York, New York" an, in dem dann aber wirklich broadwaymäßig tolle Klangteppiche ausgelegt wurden. Als ein sozusagen nervös-bewegtes, musikalisches Mini-Road-Movie kam die vorwärtstreibende Version von „Route 66" daher. Im akkordeonbefeuerten Autogalopp des tollen Mittelteils wurde da die uramerikanische Sehnsucht des „ Go West!" hörbar.

Hommage an die französische Akkordeonvirtuosin Lydie Auvray

Ein Medley aus vier Stevie-Wonder-Hits ließ mit seinen farbenreichen Arrangements alle Register des Akkordeon-Klanges brillant erklingen. Vom melodiös fröhlichen „Isn't she lovely" bis zum rhythmisch vertrackten „I wish" zeigten die sieben Akkordeonisten, mit Jörg Lederer am Synthesizer und einer gut skandierenden Rhythmusgruppe, ihre virtuose Spielfreude.
Mit Tango-Anklängen bei „A night like this" verbreitete das Ensemble ein ganz und gar knisternd erotisches Flair, während Abbas' „Thank you for the music" hymnisch schwelgend geradezu gefeiert wurde. Und richtig mit Pfeffer und Drive eroberte das Doppelquartett mit seiner Zugabe „Elise" endgültig die Herzen des Publikums.
Ob Jazz, Musical, Blues, Rock und Pop oder gar Musette, für die aus der Vereinigung mit den Harmonikafreunden Waiblingen hervorgegangene Orchestergemeinschaft unter der Leitung von Jörg Lederer alles eine schöne Aufgabe, aber kein Problem. Da wurde dem Meister des Big-Band-Jazz Duke Ellington ebenso die Reverenz erwiesen wie dem Erfolgsmusical „Miss Saigon".
Und als Premiere würdigte das Orchester erstmals eine der Großen der Akkordeonkunst, die Französin Lydie Auvray, die viel dafür getan hat, das Akkordeonspiel bekanntzumachen. Leicht und luftig schwebend geriet der Akkordeon-Spielvereinigung diese Hommage. Ein voller, warmer Ensemblesound mit rhythmischer Finesse ließ eben diese – ganz besonderen – Akkordeon-Sehnsuchtstöne erklingen!

Quelle: WKZ vom 17.11.2014
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